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Monte Storile (2471 m) von Ravoledo

Routen-Details

Symbol für Routen-TypTrekking Dauersymbol8:49 h Längensymbol16.8 km Symbol für negativen Höhenunterschied1648 m Negativen Höhenunterschied1648 m SchwierigkeitssymbolSchwierig

Vom Platz der Kirche Cristo Re steigt man hinauf in Richtung des Spielfelds von Ravoledo und des Friedhofs, wobei man sofort eine steile, aber kurze Steigung bewältigt. Am Ende davon folgt man für etwa hundert Meter der Straße, um den Weg N254 auf unserer linken Seite zu nehmen. Am Abzweig entlang der Straße (ca. 900 m) gelangt man auf eine steile Forststraße, die bald zum Aussichtshügel von Grom (938 m) führt. Man folgt vier Kehren, die durch den Ausbau eines vorherigen Saumpfads entstanden sind, und die einen der leider vielen Brandflächen an diesem Hang hinaufführen. Der alte, engere Militärpfad ersetzt die Forststraße und durchquert nach rechts den abschüssigen Hang, der trotz der Brandspuren eindrucksvoll ist, bis zu einer klaren Weggabelung. Man folgt dem linken Weg, wo sich der Pfad noch verengt, manchmal mit Trümmern verstopft ist, und durch enge Kehren den steilen Hang zwischen Kiefern und Fichten hinaufsteigt. Vor einem alten Erdrutsch, den der Pfad mit weiteren Kehren umging, muss man nach rechts ausweichen und den Erdrutsch queren, indem man einer Spur folgt, die am Fuß eines weißen Felsens entlangführt und an den Rand eines tiefen Tals gelangt. Am Rand dieses Einzugsgebietes erreicht man bald eine reizvolle einsame Hütte (1338 m), die von dichten Wäldern mit großen Felsformationen überragt wird. Jetzt ist größte Vorsicht geboten: Von der Hütte führt ein Pfad nach links fast eben durch den Wald (leicht oberhalb erkennt man eine Wasserauffangwanne), der mit einigen leichten Auf- und Abstiegen zum Erdrutsch zurückführt, an einer Stelle, wo eine Stützmauer erkennbar ist. Der Pfad verläuft jetzt schräg links über den gesamten Erdrutsch und wird nach einem umgefallenen Lärchenbaum wieder bequem und klar erkennbar. Die bemerkenswerte Route verläuft nun fast eben an Felswänden entlang, teils in hartem Gneis eingehauen, teils von riesigen Trockenmauern gestützt. Einige vom jüngsten Brand verkohlte Baumstämme versperren den Weg, doch bevor man ungeduldig wird, führt der Weg mit einigen Kehren aus dem Gebiet heraus zu einem Aussichtshügel (1480 m) mit Blick auf das Val Grosina, an dem die Forststraße nach Menarolo vorbeiführt. Man folgt rechts neben einem Felsen weiter und trifft bald wieder auf die Forststraße, der man zum Häusermcluster oberhalb (1535 m) folgt. Kurz vor den Rustici biegt der Pfad wieder rechts ab und trifft auf den militärischen Saumpfad, der mit gemütlichen Kehren zwischen den Gerippen großer Kiefern ansteigt. Man bewegt sich dabei allmählich nach rechts und gelangt zu einer großen Weidefläche. Der Pfad umrundet die Alm rechts, aber es ist ratsam, die Wiesen ganz zu durchqueren, um ihn bei der höher gelegenen Hüttengruppe (1825 m) wiederzufinden. Eine Forststraße auf der rechten Seite lassend, folgt man dem Pfad oberhalb der Alm und betritt bald den Wald. Anfangs ist das Gehen durch die Vegetation erschwert, aber nach einigen hundert Metern wird es besser. Viele Kehren mit geringer Steigung führen zu einer Zone, in der die hohen Bäume niedriger werden und lichter stehen. Bei einem kleinen Plateau verlässt man rechts den breiten, fast eben verlaufenden Pfad, der zum Dos Pesciol führt, und folgt einem Weg, der ungefähr dem Kammverlauf folgt und nun gut erkennbar ist. Man erreicht eine leichte Mulde mit einer Antenne, von der aus man hervorragende Blicke auf das Val Grosina genießt, und bemerkt die ersten militärischen Anlagen: Schützengräben, Stellungen und in den Fels gehauene Tunnel. Der Hauptkamm wird nun deutlich felsiger und der Pfad weicht rechts darüber aus. So gelangt man an die Basis eines langen Grashangs, der sichtbar vom Pfad durchzogen ist. Wenn man ihn hinaufsteigt, erreicht man die weite südwestliche Flanke des Monte Storile, die von abgelegenen Nadelwäldern und großen Almen nach oben geprägt ist. Lange entlang der rechten Seite, mit einigen Auf- und Abstiegen, folgt man dem Fuß der dunklen Felsen des Kamms bis zum Boden eines grasbewachsenen Tals. Der schmale Pfad, der ziemlich beeinträchtigt ist, steigt in Zickzack hinauf (links sind mindestens zwei rote Markierungen mit der Zahl "1" erkennbar) bis zu den Schützengräben auf dem Gipfel des Monte Storile (2471 m), der im Krieg 1915-18 die "dritte Verteidigungslinie" im Sektor Alta Valtellina hätte bilden sollen, falls die k.u.k. Armee am Stilfserjoch durchgebrochen wäre.

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