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Malga Dosso (1856 m) - Laghi di Torena (2073 m)

Routen-Details

Symbol für Routen-TypTrekking Dauersymbol4:13 h Längensymbol7.96 km Symbol für negativen Höhenunterschied1038 m Negativen Höhenunterschied127 m SchwierigkeitssymbolMittel

Nachdem man die Dorfkirche passiert hat, betritt man das Val Caronella entlang des Schotterwegs, der mit einigen Haarnadelkurven die Wiesen der Baite Involt hinaufführt (''involt'' bedeutet im Veltliner Dialekt ''Keller'') und sich dem Torrente Caronella nähert. Ein Wanderwegweiser zeigt die Richtung zu Pra' di Gianni und zu den Laghi Torena. Nachdem man den Bach auf einer Baumstammbrücke überquert hat, setzt man die Wanderung am gegenüberliegenden Ufer fort, bis man die Hütten von Pra' di Gianni (1339 m) erreicht, am Anfang einer schönen von Wäldern umgebenen Ebene. Der Weg, der nach links abbiegt (weiß-rote Markierungen), führt durch Lärchen, die bald von Rotfichten in einem dichten und feuchten Wald abgelöst werden, in dem sicherlich Zwerge und Kobolde leben. Oben, nach dem Durchqueren zweier großer Lichtungen, gelangt man in die sonnige Malga Dosso (1856 m), ans Ende der Welt. Auf den Wiesen dieser Alm, die in herrlicher Aussichtslage liegt, kann man lernen, nachdenken, sich verlieben, die Landschaft betrachten oder einfach relaxen. Besonders schön ist der Ausblick auf das mittlere und untere Veltlin und die Rätischen Alpen, vom Monte Disgrazia bis zu den Gipfeln des Val Fontana. Die Malga Dosso ist ein einfacher und kurzer Ausflugsort; wer weitergehen möchte, kann die Laghi di Torena ansteuern. Über den Rücken in Richtung Osten betritt man das Val Belviso (Markierung der G.V.O.) und nach einem kurzen Waldabschnitt folgt ein langer Auf- und Abstieg durch grüne Erlen (maro's oder malo's), um ein unwegsames Gebiet zu überwinden. Diese Sträucher, die in feuchten Gebieten zwischen 1500 und 2300 Metern wachsen, zeichnen sich durch hohe Flexibilität aus, die ihnen das Überleben an steilen, lange verschneiten und lawinenreichen Orten ermöglicht. Von diesem Punkt sieht man gut die gegenüberliegende Malga Magnolta, im Winter ein Skigebiet, und den tief eingeschnittenen unteren Teil des Val Belviso. Der Maulwurfspfad ist breit und gut erhalten, da er früher wahrscheinlich der beste und meistgenutzte Weg zwischen dem Val Caronella und dem Val Belviso war. Während des Ersten Weltkriegs wurde er weiter ausgebaut, um schnell das Kopfende des Val Belviso zu erreichen, wo eine zweite befestigte Verteidigungslinie geplant war. Nach ein paar Haarnadelkurven erreicht man ein schlichtes Holzkreuz, steigt dann ein paar Meter hinab und geht eben weiter, bis man die bescheidene Mulde erreicht, in der zwischen großen Lärchen die Malga Lavazza (1889 m) steht. Von den Hütten aus folgt man aufmerksam den Wegweisern, lässt links eine eben verlaufende Spur liegen und steigt einen grasbewachsenen Rücken hinauf, von dem aus man den Monte Torena bewundern kann. In diesem Gebiet, einem privaten Jagdgebiet, trifft man häufig auf zahlreiche Tiere, besonders auf große Gamsrudel. Weiter Richtung Süden über Weiden und geglättete Felsen erreicht man eine ebenmäßige Fläche. Gegenüber zeigt sich deutlich die modellierende Wirkung der Quartärgletscher auf zahlreiche Felsen. Den Wegweisern folgend – oder einige Meter höher auf dem deutlich sichtbaren Militärpfad mit seinen zahlreichen Stützmauern, der spaßiger ist –, umgeht man den kleinen Teich und wenig später erreicht man den größeren Lago Nero di Torena (2036 m), mit seiner charakteristischen von Vegetation bedeckten Insel. Auf den Felsen seines Westufers, also zur Bergseite hin, wurden auch einige Felsritzungen gefunden. Nach dem Abfluss des Sees erreicht man die Malga Torena (2044 m) und kann das Tal weiter gehen, das mit großen glimmerhaltigen Felsen blockiert ist und in kurzer Zeit zum großen, teilweise vom Lago Verde (2073 m) bedeckten Amphitheater führt, hinter dem sich die Hänge erheben, die fast tausend Meter höher auf den Gipfel des Monte Torena enden. Wer die Route abkürzen und variieren möchte, kann leicht nach Ponte Frera (1373 m; siehe folgende Route) absteigen. Natürlich benötigt man in diesem Fall ein zweites Auto dort, um zurück nach Carona zu gelangen.

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