ACHTUNG: Aus Sicherheitsgründen weist die Gemeinde Novate Mezzola darauf hin, dass bis zum 31. Dezember 2025 die Verordnung (Nr. 6 vom 28. Juli 2022) zur Sperrung des Durchgangs für Fußgänger und Fahrräder auf dem Weg – Route des Tracciolino – in Kraft ist. Um zur Schutzhütte Frasnedo zu gelangen, wird empfohlen, von Verceia aus über die direkt ins Tal der Ratti führende Straße aufzusteigen.
Nach den alten Almhütten von Codera erreicht man die Weggabelung, bei der der Sentiero Italia rechts zur Brücke über den Bach Codera absteigt, während der Sentiero Roma zur Schutzhütte Luigi Brasca, im Besitz des CAI Mailand, weitergeht, die in etwa 1 Stunde 30 auf einem Weg am Talgrund erreicht wird. Der erste ist für alle begehbar, der zweite ab der Schutzhütte Luigi Brasca wird erfahrenen Wanderern mit Ausrüstung empfohlen. Der Sentiero Roma ist ein Hochweg entlang der Kopfregion des Val Masino und ermöglicht die Erreichung der Schutzhütten Omio, Gianetti, Bonaccossa und Ponti. Beide verbinden sich im Valmalenco bei der Schutzhütte Bosio in der Nähe der Alpe Airale nach 4 oder 5 Etappen. Nach Überquerung der Brücke über den Codera wird auch die charakteristische Brücke des Val Ladrogno überschritten, nach der der Weg nach Cii (851 m), einer schönen Ortschaft, ansteigt, von der aus der Weg durch den Wald bis auf 910 m führt, wo er auf den Tracciolino trifft. Dabei handelt es sich um einen künstlich in den 1930er Jahren errichteten Weg, der den Staudamm des Val Codera mit dem des Val Dei Ratti verbindet. Wenn man weiterhin rechts bleibt, ermöglicht der Tracciolino das Überqueren des Val Grande und erreicht am Fuß des Anstiegs nach Cola links. Hier verlässt man den Tracciolino und nach Durchquerung des Kerns von Cola steigt man rechts auf den Weg ab, der zum Vallon di Revelaso führt, und setzt sich auf der gegenüberliegenden Seite mit einer leicht ausgesetzten Passage fort. Weiter Richtung West-Süd-West kommt man nach San Giorgio di Cola (749 m) und biegt links am Waschplatz des Ortes ab, um zum Friedhof aufzusteigen. Nun steigt ein schmaler Weg geradeaus nach Osten und trifft wieder auf den Tracciolino. Diesem folgen wir nach rechts zu einer Reihe von in den Felsen gehauenen Galerien. Nach mehreren Kurven und einigen Brücken, die es ermöglichen, einige kleine Täler zu überqueren, öffnen sich einige Ausblicke auf das Val dei Ratti. Der Tracciolino endet am Haus der Wächter des Staudamms von Moledana im Tal der Ratti, von dem ein schöner Maultierpfad nach Frasnedo führt.