Eine Route mit großartigem Alpenflair, die durch Italien und die Schweiz führt und den Radfahrer durch sehr unterschiedliche Landschaften begleitet, vom Talboden des Veltlins bis zu den Pässen in über 2.000 Metern Höhe.
Von Bormio aus geht es das Veltlin hinunter bis nach Tirano, dem tiefsten Punkt der Strecke auf etwa 441 Metern Höhe. Von hier aus gelangt man in die Schweiz und beginnt den Aufstieg ins Poschiavo-Tal, wobei man über weite Strecken dem Verlauf des berühmten „Trenino Rosso del Bernina“ folgt.
Hinter Poschiavo gewinnt die Straße weiter an Höhe bis zur Abzweigung zum Forcola-Pass bei Livigno, der mit seinen 2.315 Metern den höchsten Punkt der Tour darstellt. Nach dem Pass kehrt man auf italienisches Gebiet zurück und fährt hinunter in Richtung Livigno.
Nachdem man den Ort durchquert hat, führt die Strecke weiter zum Passo Eira auf etwa 2.210 Metern, um anschließend einen letzten Anstieg zum Passo del Foscagno auf 2.291 Metern in Angriff zu nehmen.
Vom Foscagno aus beginnt die lange Schlussabfahrt nach Valdidentro und weiter nach Bormio.
Mit einer Länge von etwa 130 km und 2.524 Metern Höhenunterschied erfordert die Tour eine gute körperliche Verfassung, die Fähigkeit, viele Stunden im Sattel zu bewältigen, sowie Erfahrung mit langen Alpenanstiegen.