Route von großem landschaftlichem und ethnographischem Interesse, die wegen ihrer Kürze auch mit wenig Zeit unternommen oder für Pisce' und Pian Gembro verlängert werden kann. Der Maultierpfad (Wegmarkierung Nr. 352) steigt leicht zwischen kleinen terrassierten Wiesen an, die heute allmählich von Eschen besiedelt werden. Während früher die wirtschaftliche Bedeutung des verfügbaren Heus bedeutend war, da es zur Fütterung der Tiere im Winter diente, erkennt man heute, wie sich die Verhältnisse geändert haben; so erobert sich der Wald wieder die Flächen, die der Mensch einst mühsam gewonnen hatte. Weiter vorne durchschneidet der Weg den felsigen Hang des Berges, und man bemerkt einerseits die großen Stützwerke zur Sicherung der Verkehrsfläche und andererseits eine botanische Besonderheit: Der Wald besteht hauptsächlich aus Traubeneiche, einer wärmeliebenden Pflanze, die für diese Höhenlage ungewöhnlich ist. Die Präsenz der Felsen, die Südausrichtung, die gute Besonnung durch den weiten Horizont und der Schutz vor Nordwinden durch den Berg schaffen in diesem Gebiet ein sicherlich günstiges Mikroklima. Mit einigen Kehren gewinnt man Höhe bis nahe dem Wasserscheidepunkt. Oberhalb des Weges erkennt man Eingänge zu einigen kleinen Stollen. Haben Sie keine Taschenlampe? Kein Grund zur Reue, Ihre Erkundung wäre bald beendet gewesen, da die Gänge nur wenige Meter tief sind. Wozu dienten sie? Während des Ersten Weltkriegs 1915-18 wurde in diesem Gebiet eine weitere Verteidigungslinie gegen eine mögliche österreichische Invasion eingerichtet. Vielleicht dienten die Tunnel als Schutz... Das erklärt die Breite des Maultierpfades, den wir bis hierher gegangen sind, der viel breiter und besser angelegt ist als die meisten Pfade, die man im Wald antrifft. Der Weg verläuft steil zwischen Kiefern. Das Abnehmen der Steigung zusammen mit den ersten Tannen zeigt das Ende des Aufstiegs an. Nach dem Passieren einer markierten Weggabel erreicht man den Gipfel des Belvedere (1499 m), von dem aus man das mittlere Valtellina und die Berge von Tirano überblickt. Einige Dutzend Meter weiter trifft man auf die Ruinen einer Militärkaserne, die hier ''Dicat'' genannt wird und einst offenbar eine Maschinengewehrstellung war. DIREKTER ABSTIEG NACH APRICA. Kehren Sie kurz zur markierten Weggabel zurück und achten Sie auf die Wegzeichen, dann nehmen Sie links den Weg Nr. 351, der mit einem langen Linkstravers nach Aprica am Ortsteil Dosso di Aprica führt, wenige Schritte vom Zentrum entfernt, erst flach und dann steil abwärts.
Von Aprica zum Belvedere
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