Idealer Ausgangspunkt ist die Piazza Castello in Chiavenna, wo man die Via Maurizio Quadrio nimmt und vor der Brücke über den Meran rechts in die Via Poiatengo abbiegt. Auf dieser reizvollen Strecke zwischen Fluss, Wald und Felsen gelangt man nach Prosto di Piuro, wo die zahlreichen Crotti, die der Assunta geweihte Kirche und eine Specksteinwerkstatt einen Besuch wert sind. Vom Kirchhof links von der Kirche führt ein steiler, stufenförmiger Weg in den schönen Wald, wo die ersten Zeugnisse der antiken Specksteingewinnung zu sehen sind: die ältesten Steinbrüche, hier noch im Tagebau. Weiter oben, auf den von den Gletschern geglätteten Felsen, verblüffen Gravuren aus prähistorischer Zeit. Wenn man den Capiola-Pass (489 m ü.d.M.) erreicht hat, bietet der Abstieg nach Chiavenna zwei Möglichkeiten: die linke, einfachere, entlang der kleinen Senke durch herrliche Lichtungen, oder die rechte, wo man beim Aufstieg zum Peilstein Dragone (520 m ü.d.M.) die Phänomene der Gletschererosion, die dem Naturpark seinen Namen geben, genauer bewundern kann. Die ausführliche Beschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist den zahlreichen Schautafeln entlang der Routen anvertraut.
Herausgegeben vom Consorzio Tutela Bresaola della Valtellina