Das Hauptrennen, das den Mutigsten erlaubt, alle symbolträchtigen Orte des Val Grosina zu durchqueren.
Start um 5 Uhr morgens, Aufstieg bis zur Croce di Storile, Passieren des Sees Acque sparse und dann Abstieg bis Eita (erster Zeitkontrollpunkt). Von hier aus, mit bereits etwa 24 km in den Beinen und 2000 m positivem Höhenunterschied, beginnt der Aufstieg bis zum Passo Vermulera (2734 m ü. M., der höchste Punkt des gesamten Rennens), vorbei an der Häusergruppe Vermulera (1940 m ü. M.), den laghetti dei Tres (2200 m ü. M.) und dem wunderschönen Lago Venere (2410 m ü. M.). Der Abstieg zur Ortschaft Pian del Lac (2325 m ü. M.) ist steil, aber sehr laufbar.
Nun geht es hinein in das wilde Val di Sacco, durch den technisch anspruchsvollsten Abschnitt der gesamten Strecke, der nach circa 5 km zum lago Sapelaccio (2580 m ü. M.) führt, und von dort zum charakteristischen Bivacco Duilio. Ein zunächst sehr steiler, dann zunehmend flacherer Abstieg führt zur fabbriceria di Malghera (1964 m ü. M., zweiter Zeitkontrollpunkt), von wo aus es auf die andere Seite zum namensgleichen, imposanten See hinaufgeht. Dieser wird umrundet, bevor es zurück nach Malghera und wieder zum Val di Sacco geht, dann bald auf den Weg abzweigt, der in etwa 8 km stetigem und anspruchsvollem Auf und Ab, dem letzten Muskelabschnitt, die beeindruckende Alpe Biancadino (2260 m ü. M.) erreicht. Der wirkliche Anstieg ist geschafft, und die Athleten können endlich die Beine lockern und die verbliebene Energie auf dem Abstieg nach Fusino (1200 m ü. M., letzte Verpflegung) freisetzen, über wirklich spektakuläre Wege, die auch die Ortschaft Fopp berühren. Von hier aus führt ein Asphaltabschnitt am namensgleichen Staudamm vorbei und schließt wieder an die Straße nach San Giacomo an, wo das letzte Teilstück des Rennens beginnt. Der Blick auf das Castello Visconteo wird das letzte Geschenk vor dem Ziel sein, eine süße und wohlverdiente Belohnung für alle Athleten, die es schaffen.