Eine äußerst prestigeträchtige Route, die zwei Anstiege verbindet, die in die Geschichte des Radsports und des Giro d’Italia eingegangen sind: den Mortirolo-Pass und den Gavia-Pass.
Von Bormio aus geht es das Veltlin hinunter in Richtung Tirano bis nach Mazzo di Valtellina, das auf einer Höhe von etwa 552 Metern liegt. Von hier aus beginnt einer der berühmtesten und gefürchtetsten Anstiege des Radsports: der Mortirolo, der aufgrund der Heldentaten von Marco Pantani auch als „Salita del Pirata“ (Anstieg des Piraten) bekannt ist.
Die Straße führt mit starken Steigungen und besonders anspruchsvollen Abschnitten hinauf, bis man den Passo del Mortirolo auf 1.852 Metern Höhe erreicht. Die maximale Steigung entlang der Strecke beträgt 19 %, was diesen ersten Anstieg extrem selektiv macht.
Vom Pass geht es auf der gegenüberliegenden Seite hinunter in Richtung Monno, um dann weiter nach Edolo zu fahren und das Tal hinauf bis nach Ponte di Legno auf 1.258 Metern Höhe zu steigen.
Hier beginnt der zweite große Anstieg des Tages, der zum Gavia-Pass. Die Straße gewinnt in einer zunehmend alpinen Umgebung stetig an Höhe, bis zum Pass auf 2.652 Metern, dem höchsten Punkt der gesamten Strecke.
Vom Gavia aus beginnt eine lange Abfahrt nach Santa Caterina Valfurva und weiter durch das Valfurva-Tal bis nach Bormio.
Mit 115 km Länge und rund 2.694 Metern Höhenunterschied ist diese Tour erfahrenen und gut vorbereiteten Radfahrern vorbehalten, bietet jedoch einige der authentischsten Erlebnisse des alpinen Radsports.