Snowsound ist ein audiovisuelles Projekt und eine musikalische Forschung, das olympisches Archivmaterial, zur Aufwertung des historischen Gedächtnisses der Wintersportarten, mit zeitgenössischen künstlerischen Sprachen verwöhnt. Eine fesselnde Erfahrung, die auf Zugänglichkeit und kulturelle Inklusion achtet.
Immersive Installationen
Die Archivbilder der olympischen Wintersportarten (Jahre zwanzig bis siebzig) fließen mit ihrer materiellen Textur und werden durch elektronische Klanglandschaften reaktiviert: ein Kontrast, der einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnet und es ermöglicht, diese Sequenzen mit einem neuen Blick zu betrachten.
Die Sequenzen sind auf drei Monitoren verteilt, jeder mit eigener Audioübertragung — kuratiert von Pierre Alexandre Tremblay, Walter Prati und Painè Cuadrelli —, die in selektivem Modus über Kopfhörer gehört werden kann, auch dank der binauralen Codierung.
Zwei Bildschirme zeigen die Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen; der dritte ist den Berglandschaften und den freizeitorientierten Skipraxen der damaligen Zeit gewidmet, mit einem Fokus auf Bormio und Livigno, um die Entwicklung der Sportarten und die Veränderungen des Territoriums zu vergleichen.
Das Material stammt aus den Archiven der FICTS und des Istituto Luce; Forschung mit Franco Ascani (FICTS), Kuratierung und Koordination Luca Mosso (Filmmaker Festival), Bildmontage Greta Mauri.
Praktische Infos
- Vom 15. bis 28. Februar 2026
- Geöffnet von Dienstag bis Sonntag: 15.00-19.00 (Montag geschlossen)
- Freier Eintritt
Das Projekt SNOWSOUND
SNOWSOUND ist ein audiovisuelles Projekt und eine musikalische Forschung, die aus der Zusammenarbeit zwischen MMT Creative Lab und Filmmaker Festival im Rahmen der Cultural Olympiad entstanden ist: eine kulturelle Erfahrung, die olympisches Archivmaterial, Live-Soundtrack und multimediale, ortsspezifische Installationen miteinander verbindet, um das historische Gedächtnis der Wintersportarten – im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 – durch zeitgenössische künstlerische Sprachen zu beleben und eine Erfahrung zu schaffen, die heterogene Öffentlichkeit und verschiedene Territorien in der Lombardei einbindet, mit Fokus auf Zugänglichkeit und kulturelle Inklusion.
Die Bilder der Vergangenheit werden zum Boden, auf dem ein tief präsenter Klang sich niedersetzt: das Archiv wird nicht nur erinnert, sondern neu gelesen und neu interpretiert. In diesem Dialog zwischen der Materialität des Films und der elektronischen Schrift taucht die Erinnerung in Bewegung auf und spricht zur zeitgenössischen Sensibilität.
Die Künstler
Tamburi Neri ist ein Projekt von Claudio Brioschi und Andrea Barbieri, die die gleiche Liebe zur Musik, zur Experimentation und zur Suche nach neuen Klängen teilen. Claudio und Andrea lernen sich 2012 im "Kundaluna Bar" in Val Masino kennen, von dort entsteht ihre Freundschaft, die sie dazu bringt, 2017 das Projekt Tamburi Neri zu realisieren. Die beiden haben sehr unterschiedliche künstlerische Profile und musikalische Hintergründe, ergänzen sich jedoch in der musikalischen Komposition und der künstlerischen Idee. Tamburi Neri ist ein Projekt, das auf den Erzählungen von Andrea und der musikalischen Komposition von Claudio basiert. Seit Beginn ihres Projekts schaffen sie zahlreiche Stücke mit einer solchen Natürlichkeit, dass sie bereits in ihren Köpfen verwurzelt scheinen. Ihre Musik bietet einen langen Strudel von Emotionen und Poesie. Claudio kümmert sich um die Klangproduktion, Andrea schreibt die Texte und nutzt seine Stimme, um Atmosphären zu schaffen.
Vincenzo Fabiano hat langjährige Erfahrung im Bereich Video als Visual- und Motion-Designer und erstellt multimediale Inhalte für Konzerte, Aufführungen, museale Arrangements und architektonische Projektionen. Von 2011 bis 2021 arbeitet er mit dem Kernel Festival zusammen und gründet 2022, zusammen mit Matteo Galimberto und Massimo Tantaro, EEZEE, ein kreatives Studio in Mailand. Er ist Dozent für Visuelle Kunst am Istituto Europeo Design in Mailand.