Reserved Passes. Every summer, on a rotating basis, the great alpine passes of Bormio are closed to motorized traffic. It’s time to reclaim the powerful emotions these passes can offer!
Stelvio, Gavia, Mortirolo, and Cancano are among the most famous and spectacular alpine passes in and around the Stelvio National Park.
Their reputation is tied to the many cycling feats that have shaped—and continue to shape—the history of the Giro d’Italia.
But the beauty of these routes, winding through breathtaking natural landscapes with endless hairpin bends, should not be reserved only for athletes and professionals. They are for all mountain lovers!
The Stelvio National Park has launched the Enjoy Stelvio National Park project. Its aim is to enhance these great alpine passes by allowing you to experience them without the traffic of cars and motorcycles. Isn’t that fantastic?
On foot or by bike, for an entire morning you can fully enjoy the beauty of these routes in complete tranquility.
Entdecke das Programm
Stilfserjoch (Passo Stelvio)
Mit seinen 2.758 Metern Höhe ist das Stilfserjoch heute der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass Europas. Es verbindet Bormio mit dem Trafoital und dem Vinschgau in Südtirol. Außerdem besteht über den etwas niedrigeren Umbrailpass eine Verbindung ins Engadin in der Schweiz.
Mit 40 Kehren auf der Veltliner Seite werden auf etwa 21 km über 1.500 Höhenmeter überwunden.
Die Cima-Coppi-Auffahrt
Diese Veranstaltung ist seit Jahren die am meisten erwartete für zahlreiche Radfahrer aus aller Welt: Das Stilfserjoch wird an diesem Tag auf allen drei Seiten vollständig gesperrt (von Bormio in der Lombardei, von Trafoi in Südtirol und von Santa Maria Val Müstair in der Schweiz).
Die „Cima Coppi“, 1965 zu Ehren des Champions Fausto Coppi eingeführt, ist der höchste Punkt, der jemals von Profiradsportlern beim Giro d’Italia erreicht wurde – auf 2.758 Metern am Stilfserjoch.
Merke dir: Am letzten Augustwochenende kannst auch du dich wie ein Champion fühlen und versuchen, den berühmtesten Gipfel der Radsportgeschichte zu erklimmen.
Gaviapass
Mit 2.618 Metern gehört der Gaviapass zu den höchsten Alpenpässen Europas. Er verbindet Santa Caterina Valfurva (Provinz Sondrio) mit Ponte di Legno (Val Camonica, Provinz Brescia).
Von der Veltliner Seite aus werden auf rund 13 km knapp 900 Höhenmeter überwunden.
Auffahrt zu den Cancano-Seen
Der Anstieg nach Cancano ist kein echter „Pass“, sondern die Zufahrtsstraße zu den Cancano-Seen – großen künstlichen Stauseen im Fraele-Tal zur Energiegewinnung.
Während des Ersten Weltkriegs begonnen und in seiner heutigen Form während des Baus der Dämme (ab 1925) fertiggestellt, umfasst er 20 Kehren auf etwa 9 km mit etwas mehr als 600 Höhenmetern und wird von den historischen Fraele-Türmen überragt.
Mortirolo-Pass
Unter den Enjoy-Stelvio-Pässen ist der Mortirolo der niedrigste – mit „nur“ 1.852 Metern. Doch die Steigung hat es in sich.
Es gibt mehrere Aufstiegsvarianten: von Tiolo (Gemeinde Grosio) mit 14 km und etwa 1.100 Höhenmetern, von Mazzo di Valtellina mit 12 km und 1.300 Höhenmetern oder von Tovo Sant’Agata mit 12,5 km und mehr als 1.300 Höhenmetern – besonders anspruchsvoll.
Auffahrt nach Campo Moro
Auch dies ist kein echter „Pass“, sondern die Straße von Lanzada (972 m) zu den Stauseen von Campo Moro und Gera auf 2.016 Metern Höhe.
Über 1.000 Höhenmeter verteilen sich auf 15 km mit Steigungen von bis zu 14 %.
San Marcopass
Auf 1.994 Metern liegt der Passo San Marco zwischen den Provinzen Sondrio und Bergamo.
Die Veltliner Seite ist moderater mit Steigungen bis zu 10 % auf 15 km, während die Bergamasker Seite 12 km lang ist und Steigungen bis zu 17 % erreicht.
Splügenpass
Der Splügenpass ist einer der wichtigsten Übergänge im Alpenraum und ein klassischer Anstieg für den Straßenradsport in der Valchiavenna.
Von Campodolcino (1.086 m) führt eine anspruchsvolle 14 km lange Strecke hinauf auf 1.906 Meter mit Steigungen von bis zu 14 %.