Der CAI Valdidentro lädt zu einem besonderen Abend mit Federico Secchi ein, Bergführer und Alpinist aus dem Veltlin, der 2025 bei einer neuen Expedition in Pakistan im Herzen des Karakorum im Mittelpunkt steht.
Nach seiner Erfahrung am K2 ist Secchi erneut in die großen pakistanischen Berge zurückgekehrt, um den Gasherbrum IV anzugehen, einen 7.925 Meter hohen Gipfel, der wegen seiner weißen Marmorfelsen, die bei Sonnenuntergang leuchten, als „Leuchtender Berg“ bekannt ist. Ein ehrgeiziges und faszinierendes Ziel, verbunden mit der historischen Bonatti-Mauri-Route, einer Aufstiegsroute, die seit 67 Jahren nicht mehr wiederholt worden war.
🏔️ Ein Abenteuer im Herzen des Karakorum
Der Abend bietet die Gelegenheit, aus erster Hand von Federico Secchi von der Expedition 2025 zum Gasherbrum IV zu hören – von der Vorbereitung über die Reise und das Basislager bis hin zu Aufstiegsversuchen, unvorhergesehenen Ereignissen und schwierigen Entscheidungen.
Eine Erfahrung, die er gemeinsam mit seinen Gefährten Leonardo Gheza und Gabriele Carrara in einer abgelegenen und harschen Umgebung ohne Fixseile und ohne markierte Routen erlebt hat, wo jeder Schritt Bewertung, Erfahrung und großen Respekt vor dem Berg erfordert.
✨ Auf den Spuren von Bonatti und Mauri
Ziel der Expedition war es, die historische Route nachzugehen, die von Walter Bonatti und Carlo Mauri eröffnet wurde – eine Linie, die eine der bedeutendsten Seiten des italienischen Alpinismus darstellt.
Der Gasherbrum IV ist kein „kommerzieller“ Berg: Er bietet weder ausgerüstete Routen noch Gewissheiten. Er ist ein komplexer, anspruchsvoller Gipfel, an dem das Abenteuer authentisch bleibt und jede Entscheidung den Unterschied machen kann. Gerade deshalb wird der Bericht von Federico Secchi auch zu einer Reflexion über den Sinn des Alpinismus, über Grenzen und Verantwortung.
⚠️ Der Berg als Schule der Achtsamkeit
Der Abend wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, einen bewussten Umgang mit dem Berg zu fördern – ein Thema, das dem CAI Valdidentro besonders am Herzen liegt.
Durch Bilder, Worte und direkte Erfahrung wird das Publikum eingeladen, den Berg nicht nur als Ort des Abenteuers, der Schönheit und der Freiheit zu betrachten, sondern auch als fragiles, komplexes und potenziell gefährliches Umfeld, dem man sich mit Vorbereitung, Aufmerksamkeit und Respekt nähern sollte.
🎤 Der Bericht von Federico Secchi
Von den Schwierigkeiten entlang der Route über den Umgang mit schlechtem Wetter bis hin zu den Gefahren der Seracs und den Entscheidungen im Basislager wird Federico Secchi das Publikum auf ein intensives und unvergessliches Abenteuer mitnehmen.
Ein Bericht, der nicht nur vom Gipfel handelt, sondern auch von der Reise, den Expeditionsgefährten, Verzicht, Landschaften, Begegnungen und Entscheidungen. Denn in den Bergen ist das wahre Unterfangen oft nicht, den Gipfel zu erreichen, sondern zu verstehen, was der Berg zu sagen hat.
ℹ️ Details
Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.